Schacht Lerche -
Bergwerk Heinrich-Robert...Hamm...
vor dem Abbruchbeginn...Ende 03.2026...
Der Schacht Lerche war ein zentraler Bergwerksschacht des erst 1998 durch einen Zusammenschluss entstandenen Bergwerks Ost in Hamm. Ursprünglich war er Schacht 7 der Zeche Königsborn,
Teufbeginn war 1971, zwei Jahre später ging erin Betrieb. Am 30.
September 2010 wurde die Anlage stillgelegt. Zu diesem Zeitpunkt war das
Hammer Bergwerk das einzige in Deutschland, das noch die hochpreisige
Kokskohle förderte. Die Betriebseinstellung erfolgte aus Gründen der
Wirtschaftlichkeit, die Lagerstätten
sind tatsächlich noch nicht erschöpft: Bis in 1500 Meter Tiefe lagert
noch Kohle, die für weitere 25 Jahre Abbaubetrieb gereicht hätte. Seit
längerer Zeit ist der Abbruch der in dieser Form nur rund 9 Jahre
betriebenen Anlage geplant. Nun steht er bevor.
Aufgrund seiner Bedeutung für die Industriegeschichte und der
außergewöhnlichen Ausführung sollte das Schachtgerüst von 1985 nach dem
Willen des LWL eigentlich unter Denkmalschutz gestellt werden. Es stammt
ursprünglich vom damals neu geteuften Schacht VII der Zeche Haus Aden
in Werne-Langern. 2001 wurde der 136 Tonnen schwere Förderturm dort
abgebaut und ins 35 Kilometer entfernte Hamm transportiert und Ende
September 2002 wieder in Betrieb genommen. Nach längeren Verhandlungen
wurde der Denkmalschutz für den „Golfschläger“ genannten Turm
schließlich verworfen, mit der Auflage an die RAG, eine „historische
Recherche“ zum Schacht zu erstellen und ihn so für die Nachwelt zu
dokumentieren. Auch ein erhoffter Verkauf des Schachtgerüsts kam nicht
zustande, sodass jetzt die Schneidbrenner anrücken. Im Frühjahr wird der
Abbruch starten. Auf dem 8,6 Hektar großen Areal sollen Wiesen,
Kleingewässer und Biotope entstehen, teilt der neue Eigentümer GreenZero
auf seiner Website mit. (20.01.2026)
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...Fortsetzung folgt...