Donnerstag, 4. August 2022

Wasserturm Schwerin-Neumühle...08.2022...

Wasserturm Schwerin-Neumühle...
08.2022...
 
 
 


 
 
Der Wasserturm steht im Schweriner Ortsteil Neumühle an der Straße „Am Wasserturm“. Mit seiner Lage auf dem 86,1 m hohen Weinberg befindet er sich auf dem höchsten Punkt der Stadt Schwerin und ist noch heute als Druckausgleichsbehälter in das Trinkwassernetz eingebunden. 
 
Der 22,5 m hohe und einem Durchmesser von 11,50 m Wasserturm wurde vom Berliner Architekten Henry Gill entworfen sowie laut Inschrift 1880, und anderen Quellen 1889, vom Baumeister Carl Benduhn errichtet. Auf einem polygonalen Natursteinsockel erhebt sich ein zweischaliger Backsteinbau, der die Formensprache der Backsteingotik aufnimmt. Bei den Steinen handelt es sich um Klinker im alten Reichsformat. Spitzbogige Fenster, Blendnischen und glasierte Backsteine gliedern das Mauerwerk. Ein Rundbogenfries markiert die Stelle, wo der Wasserbehälter beginnt. Nach oben wird der Turm von einem Zinnenkranz abgeschlossen. Der eiserne Wasserbehälter ist genietet, es handelt sich um einen Intze-2-Behälter mit 2 mal 175 m³, also 350 m³ Fassungsvermögen. Bauwert 1889 Trinkwasserbehälter ca. 36.500 RM. Im Jahre 1890 wurde der Schweriner Wasserturm in Betrieb genommen...
 
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Bildoriginale: Dejalo/B.NRW

 
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Dienstag, 2. August 2022

Blauer Hafenkran...Schwerin...Ende 07.2022...III.

 Blauer Hafenkran...Schwerin...
Ende 07.2022...III.
 
 
 


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Blauer Hafenkran...Schwerin...Ende 07.2022...II.

 Blauer Hafenkran...Schwerin...
Ende 07.2022...II.
 
 
 





Bildoriginale: Dejalo/B.NRW
 
 
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...Fortsetzung folgt...



Blauer Hafenkran...Schwerin...Ende 07.2022...

 Blauer Hafenkran...Schwerin...
Ende 07.2022...
 
 
 

 
 
Hafen Schwerin
 
Der Hafen war die Keimzelle für das erste Industriegebiet der Stadt: Über den Störkanal und die Müritz-Elde-Wasserstraße ist Schwerin mit der Elbe verbunden.
 
Über den Störkanal und die Müritz-Elde-Wasserstraße sind die Schweriner Seen mit der Elbe verbunden. Schon seit 1826 gab es am Burgsee einen Umschlagplatz für Frachtkähne, dem 1859 eine Anlage am Südufer des Ziegelsees folgte. Sie konnte wegen der Stadtnähe aber nicht vergrößert werden. So ließ die Stadt 1911 am Ostufer des Ziegelsees, wo sich zur Güstrower Straße hin bereits Mühlen und Sägewerke angesiedelt hatten, eine Kaimauer bauen. Dieser Hafen wurde zum ersten Industriegebiet Schwerins ausgebaut und bekam 1924 eine Hafenbahn. 1939/40 ließ der Getreidehändler Ohlerich & Sohn dort ein 5000-Tonnen-Silo bauen.
 
Umgeschlagen wurden im Hafen vor allem Baustoffe, Kohlen, Getreide und andere Massengüter: 1957 waren es mehr als 125.000 Tonnen. Doch die Fracht kam immer mehr über die Schiene, weil die Elde beengt und die Fahrt in die Elbe durch die Westgrenze der DDR gestoppt war. Deshalb stellte man den Schiffsverkehr 1973 weitgehend ein. Der heutige Portalkran wurde 1978 als Ersatz für einen Kran aus den 1930er Jahren aufgestellt. Er diente bis 1989 dem Eisenbahn-Umschlag, heute werden damit Sportboote umgesetzt. Das Silogebäude wurde bis 1998 zum Hotel „Speicher am Ziegelsee“ umgebaut.
 
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Bildoriginale: Dejalo/B.NRW


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...Fortsetzung folgt...