Montag, 8. April 2024

Alter Wasserturm...Betriebswerk Chemnitz...04.2024...

 Alter Wasserturm...
Betriebswerk Chemnitz...04.2024...
 
 
 




 
 
Wasserturm mit Kugelbehälter der Bauart Klönne des ehem. Bahnbetriebswerkes Chemnitz-Glösa.

Einer der ersten Vertreter dieser Bauart in Deutschland, in seiner Ausführung mit massiv ummanteltem Standgerüst aus Stahlfachwerk. Zwischen dem Chemnitzer Hauptbahnhof und dem Rangier- und Güterbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf wurde 1906 ein Außenbahnhof mit Ringlokschuppen und Wagenwerkstatt eingerichtet. Für die notwendige Wasserversorgung der Dampflokomotiven errichtete man einen Wasserturm mit seinerzeit innovativer Behälterform. Zum Einsatz kam erstmals ein 400 m³ fassender, kugelförmiger Wasserbehälter der Dortmunder Firma August Klönne, bei dem auf eine separate Dachkonstruktion verzichtet werden konnte.
 
 
 

Der stählerne Kugelbehälter sitzt auf einem konischen, zwölfeckigen Stahlfachwerkgerüst auf, das mit einer dünnen Ziegelschale verblendet ist und so den Anschein eines Massivbaus erweckt. Am Übergang zwischen Turmfuß und Wasserbehälter sorgt ein mit schmalen Fenstern versehener Kegelmantel für die
statische Versteifung der Konstruktion. 
Der Kugelbehälter wird von einer Entlüftungshaube mit Spitze und Wetterfahne abgeschlossen, für Revisionsarbeiten ist auf Äquatorhöhe eine umlaufende, von Stahlkonsolen getragene, Galerie angebracht. Kontrastierend ist der 7,5 Meter hohe Turmfuß gestaltet: Portal- sowie Fensterrahmungen und die Gesimse am Sockel und unterhalb des Stahlbehälters sind aus gelbem Sandstein gearbeitet und heben sich gut vom Rot des vertikal mit Lisenen gegliederten Baukörpers ab.
 
 
 

Als erster Wasserturm mit kugelförmigem Behälter der Bauart Klönne, der in zeitgenössischer Fachliteratur Erwähnung fand, kommt dem Chemnitzer Wasserturm eine überregionale technikgeschichtliche und baugeschichtliche Bedeutung zu. Er ist zudem ein bedeutendes Zeugnis der eisenbahngeschichtlichen Entwicklung in Chemnitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
 
(Text: danielzW6827MS /Chemnitz)
 
 
 



Bildoriginale: Dejalo/B.NRW
 
 
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Sonntag, 7. April 2024

Alte Molkerei / Hagen...06.2021...Historie...

 Alte Molkerei / Hagen...06.2021...Historie... 





Zur kommunalen Grundversorgung mit Nahrungs- und Lebensmitteln gehörten auch Molkereien und Verarbeitungsbetriebe für Milch. 1920 wurde auf dem Gelände des Städtischen Schlachthofes in Wehringhausen eine Hagener Milcheinkaufs- und Verwertungsgenossenschaft eGmbH gegründet, die vier Jahre später zur Eckeseyer Straße 54 im Stadtteil Eckesey umzog. 1927 erwarb die Genossenschaft alle Anteile an der Gesellschaft, um sie in dieser Rechtsform weiterzuführen. 
 
Die genossenschaftliche Gesellschaft war für den Stadt- und Landkreis Hagen sowie für den Ennepe-Ruhr-Kreis zuständig, nach der Gebietsreform von 1929 für die Großstadt Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis. Zu den Genossenschaftsmitgliedern zählten Milchhändler, Produzenten und Einzelhändler aus der Region. 1934 erfolgte die Umbenennung in Molkereigenossenschaft Hagen-Ennepe-Ruhr eGmbH mit Sitz in Hagen, Eckeseyer Straße 54-58.  
 
 
 
 
Der Betrieb in Eckesey bestand aus der Molkerei, der Weiterverarbeitung, einschließlich von Butter, Käse, Sahne, Joghurt und Kakao, ein Labor und die Verwaltung...
 
 

 
...Bis in die 1970er erfolgte ein Ausbau und die technologische Modernisierung der Anlagen in Eckesey. Nach dem Zusammenschluss des nun Molkerei für Berg und Mark genannten Betriebs kam es 1973 zu einer Aufteilung des Betriebs auf die Standorte Hagen, Wuppertal und Iserlohn. Der Hagener Betrieb wurde 1988 geschlossen, das frühere Betriebsgelände ist heute ein teils im Zerfall befindliche Brache. 
 
Fotografien Adolf Kühle, 1956/57 © Stadtarchiv Hagen
© Dr. Ralf Blank, März 2024
 
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Dienstag, 2. April 2024

Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...V.

 Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...V. 





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Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...IV.

 Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...IV.
 
 
 










 
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...Fortsetzung folgt...



Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...III.

 Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...III.
 
 
 

 
 
...Fortsetzung der Bilderserie 04.2024... 












...Fortsetzung folgt...



Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...II.

 Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...II. 






...Fortsetzung der Bilderserie 04.2024...














...Fortsetzung folgt...



Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...

 Museumsbahnsteig / -zug...Bahnhof Oberhausen...LVR-Museum...01.04.2024...
 
 
 

 
 
Als Baureihe EH 101...165 (159) werden vierachsige Industrielokomotiven der Lokomotivfabrik Jung bezeichnet, die als Typenreihe Jung ED in 62 Exemplaren zwischen 1955 und 1971 hergestellt und im schweren Rangier- sowie Werksverkehr bei Eisenbahn und Häfen eingesetzt wurden.  
 
Die Baureihe war eine Hybridlokomotive für den kombinierten Antrieb als Elektrolokomotive und mit dieselelektrischem Antrieb. Sie waren bis Anfang der 2000er Jahre im Einsatz. Sieben Lokomotiven sind als Museums- oder Denkmallokomotiven erhielten geblieben... 
 
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...Fortsetzung folgt...