Montag, 30. Dezember 2013

(Reste) Ziegelei & Tongrube Pilgrim, Lüdinghausen

Beruflich bin ich viel im Münsterland unterwegs.

Regionaler Schwerpunkt dabei ist der Raum Lüdinghausen - Olfen - Dülmen.

Im Sommer 2001 viel mir -direkt am Kanal gelegen- eine wirklich riesige "Senke" auf, die im Zuge der Kanalerweiterung verfüllt werden sollte.
Und später dann auch wirklich verfüllt wurde.

Angrenzend an die Senke standen und stehen auch heute noch verschiedene Hallen und Gebäude.

Der Gedanken an eine Ziegelei war naheliegend.

Die Rückfrage "bei einem alten Herren in einem alten Gebäude und dort in einem alten Büro" ergab:
Ich war auf die Reste der

Ziegelei Pilgrim, Lüdinghausen

gestoßen.

Ein nettes Gespräch übrigens.....





















































Fortsetzung folgt....

Feldbrandofen / Feldbrandsteinherstellung II. (LWL - Ziegelei Beermann, Lage / 2013)

LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 03.06.13

Presse-Infos | Kultur

Ziegel brennen im Feldbrandofen

Aktion im LWL-Industriemuseum in Lage

 

 

Lage (lwl). Feldbrandöfen waren bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, um aus Lehmrohlingen Ziegel zu brennen. Noch heute werden auf diese Weise in Afrika und Indien Ziegel hergestellt. Am Sonntag, 9. Juni, können Besucher im LWL-Industriemuseum in Lage einen Ziegelbrand in einem Feldbrandofen miterleben. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu ein, dem Ziegelbrenner Maik Steinchen von 11 bis 17 Uhr bei der Arbeit zuzusehen.
Im LWL-Ziegeleimuseum brennt Maik Steinchen an diesem Tag rund 3000 Ziegel. Dabei schichtet er die Rohlinge in Meilern so übereinander, dass Kanäle freibleiben, die er mit Holz, Torf oder Kohlen als Brennmaterial füllt. Den ganzen Ofen dichtet er dann von außen mit Lehm ab.

Am Sonntagmorgen wird der Brenner den Ofen durch die unteren Luftzugkanäle anzünden. Im Laufe des Tages brennt der Ofen langsam von unten nach oben durch, dabei führt der Ziegelbrennen weiteres Brennmaterial zu. Die Temperatur kann er dabei nur unzureichend regeln, das wirkt sich auch auf die Qualität der Ziegel aus: Während in der Mitte des Ofens harte Mauersteine gebrannt werden, bestehen die äußeren Schichten aus sogenanntem Schwachbrand.


Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage


Feldbrandofen / Feldbrandsteinherstellung (LWL - Ziegelei Beermann, Lage / 2013)

LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.06.13

Presse-Infos | Kultur

3000 Ziegel aus dem Feldbrandofen 

Besucher des LWL-Ziegeleimuseum können beim Abbau zusehen.

 


 


Lage (lwl). 3.000 Ziegel hat das LWL-Industriemuseum am 9. Juni in einem Feldbrandofen gebrannt; zahlreiche Besucher haben das Schauspiel miterlebt. Am Sonntag, 30. Juni, wird der Ofen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder abgebaut. Interessierte können Ofensetzer Christian Stiesch zwischen 11 und 17 Uhr bei der Arbeit zusehen und die Ergebnisse des Brandes begutachten.
"Die Qualität der Ziegel ist beim Brand in einem Feldbrandofen sehr unterschiedlich", erklärt LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Während in der Mitte des Ofens harte Mauersteine gebrannt werden, bestehen die äußeren Schichten aus sogenanntem Schwachbrand.

Das Prinzip eines Feldbrandofens funktioniert so: Die Rohlinge werden in Meilern so übereinander geschichtet, dass Kanäle freibleiben, die mit Holz, Torf oder Kohlen als Brennmaterial gefüllt werden. Der ganze Ofen wird dann von außen mit Lehm abgedichtet. Feldbrandöfen waren bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, um aus Lehmrohlingen Ziegel herzustellen. Noch heute werden auf diese Weise in Afrika und Indien Ziegel gebrannt.


Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage


Feldbrand in der Gegenwart (Röben/2013)

Feldbrandofen in Flammen: 

Historisches Ziegelbrennen in Mildenberg

Am Samstag, 7. September (2013) heißt es im Ziegeleipark Mildenberg wieder: 
Holt die Ziegel aus dem Ofen! 
Bei der dritten Spätsommernacht können Besucher den „Ofenöffnern“ über die Schultern schauen, denn der Ziegeleipark öffnet seinen Feldbrandofen. 
Festbesucher erfahren alles über diese uralte Brenntechnik und tauchen ein in eine Nacht im Feuerschein. 

Ein weiterer Feldbrandofen wird zudem in Flammen stehen. Start ist um 18.00 Uhr.
 
Der Feldbrandofen ist viereckig und besteht komplett aus locker aufgeschichteten Ziegelrohlingen. 
Angefeuert wird der Ofen mit Holz. Braunkohlebriketts sorgen im Anschluss für die nötige Dauerhitze von 1000 Grad. 
Kohle und Holz werden über Außenöffnungen zwischen die Rohlinge geschoben.
 
Bei der Spätsommernacht wird aber nicht nur um 19 Uhr der gemauerte Ofen geöffnet. 

Parallel dazu wird ein weiterer Feldbrandofen, auch „Meiler“ genannt, abgebrannt. 

„Wenn ein Feldbrandofen in Flammen steht ist das ein echtes Spektakel“ erzählt Roy Lepschies, leiter des Parks, begeistert. 
Bei Stockbrot und rustikalen Köstlichkeiten vom Grill können die Besucher der Spätsommernacht es sich gut gehen lassen....
 
Weitere Infos auf Ziegeleipark.










Text-/Bildquelle:
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Roeben-Tonbaustoffe

Feldbrandziegel (-herstellung)

Feldbrandofen

.....als Foto und als Schnittzeichung:






-Bildquelle: Web/unbekannt- 

WICHTIG:
Sollten irgendwelche Rechte Dritter mit dieser Veröffentlichung verletzt werden, so bitte ich um einen Hinweis per Mail. Ich werde die Bilder dann mögl. zeitnah entfernen. Danke.


Ziegelei Werther / Werther-Klinkerwerk Frühjahr 2013

Auch hier ist der Ofen mittlerweile endgültig aus.....

Ziegelei Werther / Werther-Klinkerwerk 
(Frühjahr 2013)





Das Werther Klinkerwerk produzierte viele Jahre im Verbund mit der Firma Feldhaus, Bad Laer, Ziegelsteine.

Schwerpunkt der Produktion waren Pflasterklinker.

Das Betreten der Anlage/des Geländes war bei meinem Besuch im Frühjahr 2013 nicht möglich.

Der im vorhergehenden Zeitungsartikel aus 2011 als gefüllt mit ca. 2.000.000 Steinen beschriebene Lagerplatz allerdings war mittlerweile m.o.w. geräumt....































Ursächlich für die Schließung waren wohl Absatzprobleme....und ein weiteres Traditionsunternehmen ist vom Markt verschwunden...

Wie wird es hier zukünftig weiter gehen?!

Keinesfalls mit der Herstellung von Ziegelsteinen..evtl. mit der Fertigung von Spezialglas/-gläsern....wenn die angedachte Investition/der Verkauf des Geländes wirklich kommt....





Ziegelei Werther / Feldhaus - Geschichte....

Firmenchroniken....für mich immer wieder interessant und gerne gelesen....so wie hier:

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Feldhaus-Klinker / Feldhaus-Unternehmenschronik