As time goes by...der Zahn der Zeit...aufgegeben...vergessen... verfallen...verschwunden...
Dienstag, 28. Juli 2015
Neuer Woolrec-Skandal...im Zusammenhang mit den Ziegelwerken Hüning, Lücking und Wienerberger...07.2017
Im Zusammenhang mit der seinerzeitigen Insolvenz der Ziegelei Hüning war Woolrec-Woolit schon mehrfach mein Thema...jetzt gibt es wiederum Neuigkeiten...und die klingen nicht gut...
Neuer Woolrec-Skandal
Millionen giftiger Ziegelsteine in Wohnhäusern verbaut
Neue Erkenntnisse im Woolrec-Skandal: Nach hr-Recherchen sind
Millionen Ziegelsteine zwischen 2004 und 2012 mit dem krebserzeugenden
Material Woolit in Wohnhäusern eingebaut worden. Die von den Behörden
mittlerweile geschlossene mittelhessische Firma Woolrec belieferte vier
Ziegeleien in ganz Deutschland.
Das vom Recycling-Unternehmen
Woolrec in Tiefenbach bei Braunfels (Lahn-Dill) hergestellte Woolit
enthält nicht nur krebserzeugende Stoffe, sondern auch hochgradig mit
Schwermetallen belastetes Material. Wie die hr-Reporter Jacqueline Paus
und Kamil Taylan mithilfe von anonym zugespielten Dokumenten
herausfanden, kamen ins Woolit, das zur Stabilität von Ziegelsteinen
dienen sollte, tonnenweise Material aus der Emailproduktion. So geht es
aus den Unterlagen der Email- und Glasurenfabrik Wendel mit Sitz in
Dillenburg hervor. Paus' und Taylans Rechercheergebnisse waren am
Montagabend in der ARD-Reportage "Giftmüll für denWohnungsbau" im Ersten zu sehen...
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Schachtanlage Osterfeld IV / Konversion / MEDIDOM Oberhausen...07.2015...
Schachtanlage Osterfeld IV / Konversion / MEDIDOM Oberhausen...07.2015...
...fast erkennt man das Gelände nach Jahren des Dornröschenschlafs nicht mehr wieder...
MEDIDOM Oberhausen
Die Stadt Oberhausen hat in Zusammenarbeit mit der KLG
Projektentwicklungs GmbH und dem Oberhausener Architekturbüro Hausmann
sowie in enger Absprache mit der unteren Denkmalbehörde und unter
Einbeziehung der Epoche des die Region prägenden Bergbaus einen
besonderen Ort im Herzen des Reviers geschaffen. Hier werden sich Jung
und Alt, Natur und Stadt, Altes und Neues sowie Wohnen und Arbeiten
verbinden und wie selbstverständlich zu Hause sein.
Eine alte Welt erwacht zu neuem Leben. Auf der ehemaligen
Schachtanlage Osterfeld IV entsteht durch unsere Neukonzeption eine
Wohn- und Arbeitswelt inmitten der historischen und restaurierten
Gebäude wie Förderturm und Waschkaue sowie einer ca. 7.800 qm großen
öffentlichen Grünanlage...
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www.klg-projekt.de
...Ende...
Montag, 27. Juli 2015
Ringlokschuppen / Betriebswerkreste Oberhausen...07.2015...
Ringlokschuppen / Betriebswerkreste Oberhausen...07.2015...
...nach mehreren Jahren war ich mal wieder vor Ort in Oberhausen am HBF-Ringlokschuppen...an den Betriebswerkresten...und mußte feststellen, dass ein Großteil der Altgebäude zwischenzeitlich abgebrochen worden ist.
Immerhin...der Ringlokschuppen als zentrales Gebäude steht noch...noch.
Denn der Zustand verschlechtert sich rapide und immer weiter...
...Fortsetzung folgt...
Sonntag, 26. Juli 2015
Schachtgerüste/Fördertürme...vom filigranen (Stahl)Fördergerüst zum Beton- und Stahlfachwerkturm...
Schachtgerüste/Fördertürme...vom filigranen (Stahl)Fördergerüst zum Beton- und Stahlfachwerkturm...
Walter Buschmann
Fördertürme
Fördertürme
Schon im 19. Jahrhundert realisierte man die eigentlich
naheliegende Idee, die Fördermaschine direkt über dem Schacht
anzuordnen. In diesem Fall wird die Fördermaschine, die im Kopf eines
Schachthauses oder Turmes angeordnet ist, zur Turmfördermaschine,
während bei den bisher beschriebenen Fördersystemen die Fördermaschine
auf ebener Flur angeordnet war und somit auch Flurfördermaschine
genannt wird. Der Förderturm ist per definitionem stets verbunden mit
einer Turmfördermaschine, so dass Malakowtürme nicht zu dieser Gattung
des Bergbaus gehören.
Fördertürme hatte es für Schächte mit geringen Teufen im
Braunkohlebergbau schon lange, spätestens seit 1860, gegeben. Bei
größeren Teufen war dieses Fördersystem wegen der hohen Gewichte der
Trommelfördermaschinen und der Erschütterungen, die bei Dampfbetrieb
die Fördermaschine an den Schachtturm weitergab, nicht geeignet. Dies
änderte sich erst durch Erfindung der Koepe -Treibscheibe 1877 und die
erfolgreiche Einführung der Elektrofördermaschine zur Jahrhundertwende.
Carl Friedrich Koepe hatte seine revolutionierende Erfindung der
Treibscheibe 1876 ursprünglich für den Kopf eines Malakowturmes, den
Schacht 2 der Zeche Hannover in Bochum, vorgesehen. Sein Vorschlag
wurde jedoch erst 1888 - also nach langem Zögern - durch Umbau des
Schachtturmes der Zeche Hannover 2 ausgeführt (in diesem Fall wurde der
Malakowturm ein Förderturm!). Zu groß erschienen noch die
Probleme(Erschütterungen, Reparatur), die eine Dampfmaschine oben im
Turmkopf verursachen könnte. Hannover 2 blieb lange ein
Einzelbeispiel.
Erst die Elektrofördermaschine brachte die Turmförderung wieder auf die Tagesordnung der Bergbaugeschichte...
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www.rheinische-industriekultur.de/Bergbau/foerdertuerme
...sehr interessanter Artikel und unbedingt lesenswert...
Güterbahnhof Schwerte...Abbruch Stellwerk SG und weitere Bahngebäude...07.2015...FARBE...
Güterbahnhof Schwerte...
Abbruch Stellwerk SG und weitere Bahngebäude...Stückguthalle (EX-Fruchtbörse)...07.2015...FARBE...
...abschließend/ergänzend zur Beitragsserie über die Veränderungen am und um den Güterbahnhof in Schwerte noch ein paar Aufnahmen in Farbe...nicht immer ist alles in der Welt nur Schwarz und/oder Weiss...
...Ende...
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