Freitag, 31. Januar 2020

"Russenfriedhof"...Gedenkstätte der toten russ. Zwangsarbeiter...Bergkamen-Oberaden...01.2020...

"Russenfriedhof"...Gedenkstätte der toten russ. Zwangsarbeiter...Bergkamen-Oberaden...01.2020...






Leiden der Zwangsarbeiter

18.06.2010

Bergkamen. 1947 machten die Alliierten Friedrich Flick beim Nürnberger Kriegs-Verbrechertribunal den Prozess. Dem Großindustriellen gehörten in Bergkamen die beiden Bergwerke Grimberg 1/2 und Grimberg 3/4.

Konkret warf ihm der Ankläger Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, also den Einsatz von Zwangsarbeitern und Deportation zu Sklavenarbeit, die Plünderung in besetzten Gebieten sowie die Mitgliedschaft in „Himmlers Freundeskreis“ und einer verbrecherischen Organisation vor. Kriegsgefangene und Deportierte mussten auch auf seinen Bergkamener Zechen die großen Lücken schließen, die der Krieg in die Belegschaften gerissen hatten.




Die Ankläger im Flick-Prozess fassten zusammen, dass „Zwangsarbeiter und die Kriegsgefangenen in den Ruhrbergwerken des Flick-Konzerns unter schrecklichen Bedingungen ausgebeutet wurden und dass Krankheit und Tod in ungeheurem Ausmaß die Folgen dieser Bedingungen waren. Auch ist es offensichtlich, dass in allen Betrieben des Flick-Konzerns besonders schlechte Bedingungen herrschten; in vielen Fällen waren die Unterkünfte elend, die Arbeitszeit übermäßig lang; Angst und Freiheitsentziehung, körperliche Leiden und Krankheit, Misshandlungen aller Art, darunter Auspeitschungen, waren an der Tagesordnung.“

In Bergkamen erinnert der Russenfriedhof am Pantenweg an das Elend, das die Zwangsarbeiter auf den heimischen Bergwerken erlitten. Der größte Teil der dort Bestatteten, kam am 11. September 1944 durch eine Schlagwetterexplosion auf Grimberg 3/4 ums Leben...

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...Fortsetzung folgt...


 

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