Die Wehrmacht betrieb auf dem Gelände bis 1945 ein Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme und Ausrüstung. So entwickelte hier unter anderem Wernher von Braun – bis zur Verlegung nach Peenemünde 1936 – die Flüssigkeitsraketentriebwerke A1 und A2. Aus Platzgründen konnten in Kummersdorf selbst jedoch keine größeren Raketen gestartet werden. Ab 1939 wurde in Kummersdorf auch am Uranprojekt gearbeitet.
Neben einem großen Schießplatz (2 Schießbahnen: West ca. 7 km, Ost knapp 13 km) befanden sich hier u. a. die Versuchsstelle Gottow und die Kraftfahrversuchsstelle (Verskraft) des Heeres, auf der neben anderen Fahrzeugen alle Prototypen der deutschen Panzerkampfwagen sowie Beutepanzer getestet wurden.
Auf einem Teil des Areals errichtete die DDR 1957 den Flugplatz Sperenberg für die Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte.
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