Sonntag, 6. April 2014

100 Jahre Bismarkturm, Möhnesee

100 Jahre Bismarkturm, Möhnesee


01.04.14 
Bismarckturm: Charmanter Senior feiert Jubiläum

Dieser Hundertjährige hat einen ganz besonderen Charme: 
Er steht fest gemauert in der Erden und das an einem höchst aussichtsreichen Ort.

Man sieht ihm auch an, dass er eigentlich höher hinauswollte. Doch wenn sein Höhenwachstum auch abgebrochen wurde. Es wurde immerhin abgeschlossen.

Am 1. April vor 102 Jahren erschien im Soester Anzeiger ein „dringender Aufruf“, im Soester Bereich einen Bismarckturm zu errichten. Im Deutschen Kaiserreich hatte die Begeisterung der Bürger für den „Eisernen Kanzler“ etwa 240 Bismarcktürme aus dem Boden sprießen lassen, auf denen eine Feuerschale angebracht war. Die Idee dahinter: Am 1. April – zu Bismarcks Geburtstag – oder zu Kaiser Wilhelms Geburtstag am 27. Januar, sollten im ganzen Reich zu ihren Ehren Feuer lodern.

Inzwischen existieren nur noch 173 Bismarcktürme und beinahe wäre aus dem „Soester“, der schließlich ein „Möhneseer“ wurde, schon vor Bauende eine Ruine geworden.

Der Verleger Wilhelm Jahn schaffte es, die Bewegung für einen Bismarckturm „im Soester Bereich“ in Schwung zu bringen. Am 1. April 1914 wurde der Grundstein gelegt. Im August 1914 begann der Erste Weltkrieg...

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Na, da sage ich doch einfach mal 
"Auf 100 weitere Jahre"...



Samstag, 5. April 2014

Güterbahnhof Ahlen / Westfalen...mittlerweile Geschichte...IV. ...Fortsetzung...

Güterbahnhof Ahlen / Westfalen  
...mittlerweile Geschichte...IV. ...Fortsetzung...


Di., 26.03.2013
An Ahlens altem Güterbahnhof - Signal steht auf Abriss

Ahlens Güterbahnhof wird abgerissen. Nicht, um Platz für Neues zu schaffen, sondern um einen weiteren Verfall zu stoppen.

Von Ulrich Gösmann 
 
So unbemerkt, wie vor zwei Jahren Hunderte Meter Gleise verschwanden, so überraschend verabschiedet sich in diesen Stunden der Ahlener Güterbahnhof von der Bildfläche. Diesmal allerdings ganz offiziell.
Auftraggeber ist die DB-Immobilien, der Anlass ein augenscheinlicher: der marode Zustand der Bausub­stanz, die nun schon seit zwei Jahrzehnten vor sich hin rottet und so manchen Einsatz von Rettungskräften heraufbeschworen hatte, weil Unbekannte auf unbefugtem Gelände Unerlaubtes taten. Feuer legten, randalierten oder grob fahrlässig nächtigten. „Wir konnten das Gelände nicht mehr so absichern, wie es erforderlich gewesen wäre“, meldet ein Sprecher der Deutschen Bahn am Nachmittag schnellen Vollzug. In zwei Wochen seien die letzten Gebäudeeinheiten platt.

Wer hinter dem Abriss erste Anzeichen für einen Neuanfang sieht, den muss ein anderer bremsen: Volker Nicolaus, Geschäftsführer der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft, kann lediglich laufende Verhandlungen mit der Stadt Ahlen bestätigen. „Alles ist auf einem guten Weg“, heißt es aus Essen. Doch Nicolaus betont: Die gegenwärtigen Planungsabstimmungen stünden keineswegs im Zusammenhang mit dem Rückbau. Wie mehrfach berichtet, hat die Stadt Ahlen das Areal als Top-Standort für einen neuen Baubetriebshof favorisiert. Doch ob der sich so schnell verwirklichen lässt, wie viele wünschen, scheint mehr als fraglich. Die Millionen, die die Stadt in ihren aktuellen Haushalt einparken müsste, hat sie nicht.

Ungeachtet dessen, was kommt, haben Mitarbeiter der Firma Brock aus Gütersloh als Subunternehmer ihre Abrissarbeiten aufgenommen. Der langgezogene Flachbau ist soeben verschwunden – und verlangte äußerstes Fingerspitzengefühl ab. „Ein aktiver Mast stand mitten in der Halle. Den mussten wir freilegen“, lässt Marcel Brock wissen. Die Spitze ragte aus dem Dach, die beiden Stromleitungen, die sich über die benachbarte Schienentrasse spannen, aus zwei Fenstern. Inzwischen steht der Mast frei. Die beiden Abrissbagger richten ihren Aktionsradius in den nächsten Tagen auf das markante Hauptgebäude, das in spätestens zwei Wochen verschwunden sein soll. Das Gestein wird dann aufbereitet und an Ort und Stelle wieder eingearbeitet.

»Alles ist auf einem guten Weg.«

Volker Nicolaus 

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Mittlerweile ist der Abbruch abgeschlossen...und die Fläche liegt -Stand 04/2014- brach...ein neuer Bauhof der Stadt Ahlen ist angedacht, passiert jedoch ist bisher noch nichts.

Allerdings: 
Der angrenzende Landhandel Beese ist mittlerweile auch abgebrochen worden...

Zukunft ungewiss...



 

Güterbahnhof Ahlen / Westfalen...mittlerweile Geschichte...III. ...Fortsetzung...

Güterbahnhof Ahlen/ Westfalen  
...mittlerweile Geschichte...III. ...Fortsetzung...


Ahlen
Altlasten-Gutachten für den Güterbahnhof liegt vor
23.03.2010
Ahlen - Eine gefühlte Ewigkeit schon dümpelt der frühere Güterbahnhof vor sich hin. Seit nach Aufgabe des Betriebs auch die Einliegerwohnung des Verwaltungsgebäudes vor mehr als 15 Jahren geräumt wurde, sind Vandalismus Tür und Tor geöffnet. Jetzt ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft immerhin einen kleinen, aber nicht unbedeutenden Schritt weitergekommen, um endlich eine Vermarktung des Geländes auf den Weg zu bringen.

„Die Altlasten waren ein jahrelanger Streitpunkt“, erklärt Wirtschaftsförderer Werner Iffert auf „AZ“-Anfrage. Hintergrund: Die Deutsche Bahn und das Umweltamt des Kreises Warendorf wollen Sicherheit darüber haben, wer die Altlasten überhaupt verursacht hat, bevor sie Geld für die Entsorgung in die Hand nehmen. Daher wurden bereits vor über einem Jahr Untersuchungen auf dem Gelände vorgenommen, um entsprechende Gutachten anzufertigen. „Die kosten natürlich Geld. Die Bahn muss zusehen, dass dieses Geld in ihrem Haushalt eingeplant ist“, so Iffert. Das erkläre auch, warum sich das Verfahren so lange hinzieht. So einfach komme man nicht aus der Bahnaufsicht heraus, zumal für die bahneigenen Altbauten eine spezielle Entwicklungsgesellschaft zuständig ist. „Das ist wie mit der Bergaufsicht bei der Zeche“, sieht Iffert Parallelen.

Die Stadt könne folglich nicht einfach hergehen und einen Bebauungsplan für den Güterbahnhof auf den Weg bringen, auch wenn entsprechende Entwürfe schon längst in der Schublade schlummern. „Für uns ist das Warten sehr unbefriedigend, denn wir hätten schon vor längerer Zeit eine über 8000 Quadratmeter große Fläche an die Firma ,Behrens Holzlogistik vergeben können. Doch Investoren wollen natürlich ein ,sauberes Grundstück, was so nicht vorhanden war.“ Da die Altlasten-Frage und die damit verbundene Unklarheit, wer für die Entsorgung aufkommt, noch im Raum stand, habe sich Behrens letztlich nach Drensteinfurt begeben, bedauert die WFG.

Im April soll nun auf Grundlage der neuen Gutachten ein Gespräch mit den Altlasten-Experten der Bahn stattfinden. „Die Einladungen gehen in Kürze raus“, sagt Werner Iffert. „Wenn wir da jetzt weiterkommen, fällt mir ein ganz dicker Stein vom Herzen.“ Die Vermarktung sei für Ahlen enorm wichtig. „Die Flächen im Olfetal werden knapp. Wir sind ja froh, dass wir Herrn Spikker am Vatheuershof den notwendigen Platz bieten konnten.“

Bis dahin wird der Vandalismus am Güterbahnhof wohl weitergehen. Keine Fensterscheibe ist dort mehr heil, zerstörte Reste der einstigen Möblierung liegen überall verstreut, seit einigen Wochen kommt durch ein klaffendes Loch im Dach auch von oben die Feuchtigkeit ins Haus. Unbefugte veranstalten dort allem Anschein nach regelmäßig Gelage, worauf im Halbkreis angeordnete Stuhlgruppen hindeuten. „Ich gehe davon aus, dass für das Hauptgebäude jetzt nur noch ein Abbruch infrage kommt“, so die Einschätzung von Werner Iffert.

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www.wn.de 





































...Fortsetzung folgt...


 

Güterbahnhof Ahlen / Westfalen - mittlerweile Geschichte...II. ...

Güterbahnhof Ahlen / Westfalen   
...mittlerweile Geschichte...II. ...Fortsetzung...





















...Fortsetzung folgt...