Sonntag, 7. Juli 2019

Vor dem Abriss: Katharinen-Hospital...Willich...07.2019...II.

Vor dem Abriss: 
Katharinen-Hospital...Willich...07.2019...II.






Willich ohne Krankenhaus: 
Katharinen-Hospital wird geschlossen
16.06.2014

Willich. Stellen Sie sich vor, ein Krankenhaus wird geschlossen - und keinen interessiert es. So in etwa müssen die knapp 200 Mitarbeiter des Katharinen-Hospitals in den vergangenen Monaten empfunden haben.

Seit Herbst 2013 steht fest, dass das Haus aufgegeben wird. Doch Proteste aus der Bevölkerung oder der Politik hat es deshalb kaum gegeben. Auch während des Kommunalwahlkampfes blieb die fast geräuschlose „Abwicklung“ des Betriebes durch die katholischen St. Augustinus-Kliniken nur eine Randnotiz.

Doch spätestens jetzt wird das Ganze nach außen sichtbar: Mit einem Grillfest auf dem Krankenhaus-Gelände wollen sich die Augustiner am Freitag, 27. Juni, von den Mitarbeitern verabschieden. Patienten werden am gleichen Tag zum letzten Mal aufgenommen. „Und ab dem 30. Juni ist hier gar nichts mehr los“, sagt Dr. Walter Ormann, Chefarzt der Inneren Abteilung.

Der 62-Jährige spricht von einer „scheußlichen Situation“ - nicht nur für die betroffenen Mitarbeiter, sondern für ganz Willich. „Es muss jedem klar sein, dass sich die Gesundheitsversorgung in der Stadt ab Anfang Juli erheblich verschlechtern wird“, sagt der Mediziner.

Das von der Politik ins Gespräch gebrachte „Ambulatorium“ an der Anrather Straße, also eine Art „Mini-Klinik“ mit einigen Kurzzeitbetten in der 24-Stunden-Notfallambulanz, sieht Ormann noch lange nicht umgesetzt: „Das wird doch frühestens in drei Jahren stehen.“...

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vergang.blogspot.com/2019/07/vor-dem-abriss-katharinen-kh-willich
























...Fortsetzung folgt...



Vor dem Abriss: Katharinen-Hospital...Willich...07.2019...

Vor dem Abriss: 
Katharinen-Hospital...Willich...07.2019...






Vor dem Abriss :  
Ein letzter Gang durchs Katharinen-Hospital in Willich
03.07.2019

Bevor am 17. Juli mit der Entkernung des Katharinen-Hospitals begonnen wird, erhalten die Bürger am Samstag die Gelegenheit, ein letztes Mal durch das Willicher Krankenhaus zu gehen. Der gesamte Komplex samt Schwesternwohnheim steht den Besuchern offen.  

Es ist gespenstisch, wenn man durch die sich automatisch öffnenden Türen in das Katharinen-Hospital aus dem Jahr 1963 tritt. Die Schritte hallen dumpf in der leeren, lichtdurchfluteten Eingangshalle. Streifen auf dem Boden zeigen, wo einst die Kioskwände standen. Der Blick fällt auf die Skulpturengruppe an der Wand, die zum Willicher Krankenhaus gehörte und dort noch immer in ihrer alten Pracht zu sehen ist. Ein Stückchen weiter verkünden Schilder, dass Unbefugten das Betreten verboten ist. Was nun allerdings keine Bedeutung mehr hat, seitdem das Krankenhaus 2014 geschlossen wurde.

So geht es durch die große Glastür in den Operationsbereich. Im grün gekachelten OP hängen die speziellen Operationslampen mit ihren drei Augen an den langen, ausschwenkbaren Armen noch an der Decke. Die Narkosegas-Absaugung befindet sich daneben, und auch der Durchleuchtungskasten für die Röntgenbilder klebt unübersehbar an der Wand. An den Waschbecken sind die Dosierspender noch mit Desinfektionsmittel gefüllt. Etiketten wie „Zahnprothesentüten“, „Kanülen“ und „Magensonden“ zieren die Schubfächer eines grünen Schrankes. Ein gynäkologischer Stuhl parkt in der Ecke. Endoskopiegeräte stehen auf einem Wagen neben einem Fernseher und einem Videorecorder. Alles erinnert daran, dass hier einst operiert wurde...

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rp-online.de 























...Fortsetzung folgt...



Dienstag, 2. Juli 2019

Viele Metzgereien in NRW machen dicht...06.2019...

Nicht nur die Schlachthöfe werden geschlossen / sterben weg:
Viele Metzgereien in NRW machen dicht...06.2019...
  • Metzgereien schließen trotz steigender Umsätze
  • Bürokratie und Nachwuchsmangel
  • Konkurrenz durch Supermärkte
Nachwuchsmangel und Bürokratie machen Metzgern in NRW das Leben schwer: Die Zahl der Fleischerei-Betriebe sank in den vergangenen zehn Jahren um fast ein Drittel, wie am Montag (01.07.2019) bekannt wurde.

Während 2008 noch 2.317 Betriebe in NRW Fleisch verkauften, waren es 2018 nur noch 1.644. "Die Auslastung liegt an der Schmerzgrenze", sagte der Sprecher des Deutschen Fleischer-Verbands, Gero Jentzsch. 

Ein Grund dafür sind bürokratische Hürden. So müssen Metzger beispielsweise die Plastikfolien, die sie um Präsentkörbe wickeln, bei einer zentralen Stelle registrieren. Regelungen wie diese zielten zwar auf die großen Unternehmen ab, belasten aber vor allem die kleinen Metzger, berichtet Jentzsch. Ein weiteres Problem: Nachwuchskräfte fehlen.

Zusätzlich werden die Metzger durch die Konkurrenz von Supermärkten unter Druck gesetzt. "Mit diesen Öffnungszeiten können die Metzger nicht mithalten", betont Jentzsch.
Um länger öffnen zu können, müssten die Metzger mehr Personal einstellen. Ein Problem laut dem Verband dabei: Die Frauen, die überwiegend hinter der Theke stehen, arbeiten oft in Teilzeit, um die andere Hälfte des Tages die eigene Familie versorgen zu können. Viele wollten in den Randzeiten deshalb nicht arbeiten. 

Dabei geht es der Branche eigentlich nicht schlecht - die Umsätze steigen sogar. Im Schnitt essen die Deutschen laut Fleischer-Verband, wie in den Jahren zuvor, pro Jahr und pro Person rund 60 Kilo Fleisch. Viele Verbraucher setzen mittlerweile aber auf regionale Produkte und bezahlen mehr dafür - eigentlich ein Vorteil für die Metzgereien. 

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www1.wdr.de/nachrichten/wirtschaft/metzgerei-geschlossen


...Ende...


Nach der Extraschicht 2019 - Ursachensuche nach Feuer auf Zollverein in Essen...

Nach der Extraschicht 2019 - 
Ursachensuche nach Feuer auf Zollverein in Essen...
  • Feuerwehreinsatz auf Weltkulturerbe Essen
  • Kühlturm während Extraschicht in Flammen
  • Technischer Defekt ausgeschlossen
Polizei und Stiftung Zollverein ermitteln am Montag (01.07.2019) weiter, warum in der Nacht zu Sonntag ein Feuer in einem der Kühltürme der Zeche Zollverein in Essen ausgebrochen ist. Bei dem Brand während der langen Nacht der Industriekultur "Extraschicht" wurde niemand verletzt.

Zeitgleich feierten auf dem Gelände des Industriedenkmals nämlich tausende Menschen. Weil sich der Brandort in einem abgesperrten Bereich befand, musste das Fest nicht unterbrochen werden. Nur ein in der Nähe des Kühlturms liegendes Gebäude wurde sicherheitshalber evakuiert.

Laut Feuerwehr bestand der Kühlturm hauptsächlich aus Holz. Deshalb habe sich der Brand sehr schnell ausgebreitet. Hunderte Zuschauer verfolgten die Löscharbeiten.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Ein technischer Defekt kann im Moment ausgeschlossen werden. Im Moment gehen die Ermittler von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus.

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www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/zeche-zollverein-brand

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vergang.blogspot.com/2019/06/meine-extraschicht-2019 


...Ende...