Sonntag, 14. Februar 2016

Zeche Adolf von Hansemann...Restgebäude...02.2016...II.

Zeche Adolf von Hansemann...Restgebäude...02.2016...II.






Das prächtige Verwaltungs- und Kauengebäude der Zeche Adolf von Hansemann lässt nichts mehr ahnen von den Rückschlägen und Pannen, die die Entstehung gerade dieser Zeche begleitet haben. Um am Gründerboom des Dortmunder Bergbaus teilzuhaben, wurde 1857 mit französischem Kapital eine Gesellschaft zur Erschließung der Mengeder Kohlevorkommen gegründet. Zur Anlage eines Bergwerks kam es jedoch nicht, da kurze Zeit später eine schwere Absatzkrise den Ruhrbergbau erschütterte.

Erst 1873 wurde das Projekt wieder aufgenommen, jetzt von der Disconto-Gesellschaft aus Berlin, die in dieser Zeit als eine der wichtigsten Kapitalgeberinnen für industrielle Unternehmungen im Ruhrgebiet wirkte. Adolph von Hansemann, Leiter und Miteigentümer der Disconto-Gesellschaft, übernahm in der neu gegründeten Bergwerksaktiengesellschaft zu Mengede den Vorsitz des Verwaltungsrats. Noch im selben Jahr wurde mit dem Abteufen des ersten Schachtes begonnen...

...Der Architekt Dietrich Schulze, der nach der Jahrhundertwende mit seinem Bruder Karl ein bekanntes Dortmunder Architekturbüro unterhielt, schuf ein Gebäude im Stil der Backsteingotik, das sich an das Uenglinger Stadttor in Stendal aus dem 15. Jahrhundert anlehnt und damit zu den wenigen Bauten des Historismus mit einem konkreten Vorbild gehört...

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...Fortsetzung von Teil I. der Bilderserie 02.2016...























...Fortsetzung folgt...


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