Sonntag, 28. November 2021

Steinbreche Wiehl-Alperbrück...11.2021...

Steinbreche Wiehl-Alperbrück...11.2021...
 
 
 

 
 
In der ereignisreichen und weit zurückgehenden Geschichte der Förderung und Verwertung von Bodenschätzen im bergischen Land ist die Grauwacke als wohl regional spezifischstes Mineral. dessen Abbau aber erst spät, mit der Entwicklung der Transportmöglichkeiten im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in größerem Umfang erfolgte. Vorläufer der Grauwacke war der besonders in der Umgebung von Lindlar. vereinzelt auch bei Nümbrecht und im Leppetal seit dem 16. Jahrhundert abgebaute Sandstein. Die Kalksteinindustrie spielte daneben eine untergeordnete Rolle. Da der Kalkstein im oberbergischen Land nur von geringer Güte ist.  
 
 


Der Siegeszug der Grauwacke - ein Sandstein von hoher Druckfestigkeit und darin sogar dem Granit überlegen - hatte die Erschließung der Region durch Eisenbahnlinien und eine kräftig steigende Bedarfsentwicklung nach Hartstein zur Voraussetzung...
 
...Die überlieferte Steinbrechanlage in Alperbrück entstand 1926/27 durch die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft 11 und ersetzte die zum 1. Januar 1927 stillgelegte alte Anlage. Sie wurde weiterhin aus den Steinbrüchen von August Oeser beliefert...
 
...Die Anlage besteht aus den beiden in Beton gebauten Rutschen oder Schurren. Das in den Steinbrüchen gewonnene Steinmaterial wurde mit Loren nur in die südliche Rutsche gekippt und gelangte von dort in den Brecher. Die nördliche Rutsche diente als Silo für den Grobschlag (60-120 mm), der von der Siebanlage aus per Transportband in diese Rutsche gefördert wurde. Die Rutschen sind wie Bunkertaschen ausgebildet und seitlich mit Eisenprofilen ausgekleidet...
 
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...Fortsetzung folgt...



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