Sonntag, 15. November 2015

Malakowturm Zeche Rheinpreußen (I/II), Duisburg-Homberg...11.2015...II.

Malakowturm Zeche Rheinpreußen (I/II), Duisburg-Homberg...11.2015...II.






Die Zeche Rheinpreußen ist die erste bergbauliche Gründung auf der linken Rheinseite. Bereits 1851 hatte Franz Haniel auf seinem Gut bei Homberg erfolgreich nach Kohle gebohrt und in den folgenden Jahren die Zeche gegründet, aber erst 1875 - Haniel erlebte es nicht mehr - konnte mit der Förderung begonnen werden. Wie auch seine beiden anderen Gründungen, Zeche Zollverein und Oberhausen, wurde Rheinpreußen als Malakowanlage mit zwei Schächten errichtet. Aber bei seiner linksrheinischen Unternehmung verfolgte Haniel ein anderes Ziel: Diesmal ging es ihm nicht um die Versorgung der Eisen- und Hüttenindustrie mit Koks, sondern allein um den Verkauf der Kohle. Rheinpreußen galt damit im Jargon des Ruhrgebiets als "reine" Zeche. Erst weit im 20. Jahrhundert spielten Energieerzeugung, Kraftstoffgewinnung und weitere Zweige der chemischen Industrie eine Rolle.

Aber bevor die günstige Lage in Rheinnähe zum Vorteil werden konnte, erwies sie sich zunächst als Hindernis. Vier Jahre war man mit dem Abteufen von Schacht 1 beschäftigt, als 1861 ein gewaltiger Schwimmsandeinbruch die Früchte der Arbeit größtenteils vernichtete. Trotzdem begannen kurz darauf, 1867, die Arbeiten für Schacht 2, der noch vor Fertigstellung des ersten in Förderung ging. Erst 1884 folgte Schacht 1. Entstanden war eine imposante Doppelturm-Malakowanlage, die ein gemauertes Viadukt mit dem Umschlagplatz am Rhein verband...

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...Fortsetzung von Teil I. der aktuellen Bilderserie 11.2015...



















...Fortsetzung folgt...


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